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Sekundarschule Obfelden - Ottenbach (Kanton Zürich)SEKUNDARSCHULE  OBFELDEN - OTTENBACH
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Neugestaltung 3. Sek
08.11.2010 19:48 (1007 x gelesen)

Neugestaltung 3. Sekundarstufe 

Ab dem Schuljahr 2011/12 muss das Wahlfachsystem für die 3.Sekundarstufe umgestaltet werden. Das heutige Wahlfachsystem beinhaltet eine Kombination aus Pflicht- und Wahl­fächern. Neu wird die Vielfalt des Fächerangebots im Wahlbereich reduziert und durch ein individuelles Förderangebot ersetzt. Ziel der Neugestaltung ist, alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrem Leistungspotenzial auf einen möglichst erfolgreichen Übertritt von der Sekundarschule in die Berufswelt und die weiterführenden Schulen vorzubereiten.  

Für die Umsetzung dieser Vorgaben stehen den Schulen seitens des Kantons 3 Modelle zur Auswahl. Profilorientierte Wahlfächer, ein Lernatelier oder auch eine gemischte Form. Die Modelle wurden in verschiedenen Pilotschulen getestet. Ab dem Schuljahr 2010/2011 müssen alle Schulen des Kantons Zürich eine dieser Modellformen einführen. 

Die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach hat sich für das Modell LERNATELIER ent­schieden, welches unserer Schule am besten entspricht. Das LERNATELIER ist eine Unterrichtsform, welche es den Lernenden ermöglicht, selbständig an eigenen Lerngegen­ständen zu arbeiten. Dabei sollen die Jugendlichen gezielt dabei unterstützt werden, sich im fachlichen und überfachlichen Bereichen zu verbessern und vorhandene Stärken auszubauen. Grundlage für diesen Unterricht ist der standardisierte Leistungstest „Stellwerk 8“, welcher in der 2. Sek durchgeführt wird.

Bei „Stellwerk 8“ handelt es sich um ein computergestütztes adaptives Testsystem. D.h. der Schwierigkeitsgrad der Fragen passt sich während der Durchführung dem Wissen der Schülerinnen und Schüler an: Wer eine Frage falsch beantwortet, erhält als Nächstes eine einfachere, wer sie richtig beantwortet, eine schwierigere Frage gestellt. Geprüft werden die Kenntnisse in den Fachbereichen Deutsch, Französisch, Englisch, Mathematik, Naturwissen­schaften und Technik.

Das auf diese Weise bewertete fachliche Wissen der Jugendlichen wird in einem indivi­duellen, schultypenunabhängigen Leistungsprofil dargestellt. So kann aufgezeigt werden, wo die Stärken und Schwächen des Jugendlichen liegen und es wird ermöglicht, die passenden Massnahmen für eine wirkungsvolle Förderung zu bestimmen.

Anlässlich eines  Standortgesprächs mit den Eltern und dem Jugendlichen erläutert die Lehr­person das Testresultat sowie die möglichen Wege, allfällige Wissenslücken zu schliessen und Gelerntes zu vertiefen. Zudem wird festgelegt, in welchen Bereichen sich der Jugend­liche weiterentwickeln will. Dabei wird besonderen Wert darauf gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Eigenverantwortung für ihr Fortkommen im Beruf und im Leben zu über­nehmen. Dieser individuelle Unterricht findet u.a. in den LERNATELIERS statt, welche eigens zu diesem Zweck eingerichtet werden müssen.

In den LERNATELIERS arbeiten die Schülerrinnen und Schüler im letzten Schuljahr wöchentlich, während einer bestimmten Anzahl Lektionen, selbständig daran, die verein­barten Lernziele zu erreichen, Wissenslücken zu schliessen und bereits erlangtes Wissen zu vertiefen. Dabei übernimmt die Lehrkraft die Rolle eines Lerncoachs.

Ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs bildet die Einrichtung dieser LERNATELIERS. Ebenfalls sollten die Räume auch für andere schulische  Projekte und den Unterricht genutzt werden können. Für die geplanten beiden LERNATELIERS müssen somit zwingend zwei zusätzliche Schul­zimmer mit Möbeln, Computern, Lernsoftware, usw. ausgerüstet werden. Im Budget 2011 wurden dafür in der Investitions­rechnung zusätzlich Fr. 100‘000 eingesetzt, welche vom Stimmvolk an der Gemeindever­sammlung in Ottenbach am 16. Dezember 2010 genehmigt werden müssen.

Heinz Bucher





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