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Sekundarschule Obfelden - Ottenbach (Kanton Zürich)SEKUNDARSCHULE  OBFELDEN - OTTENBACH
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Klassenassistenz
25.09.2011 17:06 (3338 x gelesen)

Klassenassistenz an der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach

Adrian Halter berichtet von seiner Arbeit als Klassenassistent. => Zum Bericht



Im Herbst 2010 hat die Sekundarschule Obfelden im Ämtler Anzeiger mit einem Stelleninserat Klassenassistenten für Lehrpersonen gesucht. Eine Vielzahl von Fächern war aufgelistet, neben Handarbeit, Werken und Französisch war auch mein Fachgebiet Chemie vorhanden. Da ich gerade an meiner Masterarbeit schrieb, kam diese Nebenbeschäftigung sehr gelegen und ich entschied, mich zu bewerben. Nach meinem langjährigen Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit (Jubla Säuliamt) und einem Jahr Assistenz in der Lehrlingsausbildung für Chemikanten bei Roche, Basel, war dies die ideale Gelegenheit wieder einmal mit Jugendlichen zusammenzuarbeiten.

Aufgrund der relativ vielen geeigneten Bewerbungen wurde eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Dort erfuhren wir genauer was es bedeutet, als Klassenassistent tätig zu sein und erhielt ein Anmeldeformular für bestimmte Wochenlektionen. Ich meldete mich für Blöcke in den Fächern Mensch/Umwelt bzw. Mathematik. Aufgrund meiner fachlichen Qualifikationen wurde ich dann für zwei Blöcke von einer bzw. zwei Doppellektionen eingeteilt.

So ging es dann im neuen Jahr 2011 los mit meiner Tätigkeit als Klassenassistent. Montags und freitags war für je zwei Lektionen der 1. Sek B von Herr Jäger zugeteilt. In dieser Klasse durfte ich mit einer Halbklasse im Chemiezimmer selbständig den Unterricht mit den vorbereiteten Unterlagen durchführen. Vor der Doppellektion musste ich die Versuche vorbereiten und das Material bereitstellen. Einige aufwändige oder gefährlichere Versuche zeigte ich vor der Klasse, andere durften die Schüler selbständig nach einer Einführung durchführen. Anhand dieser Versuche erläuterte ich dann die theoretischen Hintergründe. Diese Unterrichtsform brachte dem Klassenlehrer zwar keine zeitliche Entlastung, denn er musste trotzdem alles Vorbereiten, sich ins Thema einlesen und die Arbeitsblätter für mich zusammenstellen. Doch die Schüler profitierten davon, denn so konnten wir den Chemieunterricht in Halbklassen durchführen und die Schüler selbständig Versuche durchführen lassen. Dies wäre mit der ganzen Klasse von über 20 Jugendlichen nicht möglich gewesen.

Am Dienstag war ich für zwei Lektionen bei Herrn Fischer in den beiden 1. Sek A Klassen. Je nachdem, in welchem Fach eine Unterstützung gerade Sinn machte, arbeiteten wir an Mathematik oder Geometrie. Auch die Unterrichtsform passten wir jeweils dem aktuellen Thema an. Diese reichten von gezieltem Unterstützen bei Einzelarbeiten im Klassenzimmer, über das Betreuen der Lerngruppen von drei bis vier Schülern, bis hin zum Erarbeiten der Theorie in Halbklassen. In diesen Fächern ist das gezielte Nachhaken bei den Schülern wichtig, denn teilweise brauchen die Jugendlichen nur einen kleinen Anstoss, bis es "Klick" macht und alles ganz logisch und klar erscheint. Leider ist es bei so grossen Klassen der Lehrperson nicht möglich den Bedürfnissen Aller gerecht zu werden. Mit Hilfe der Klassenassistenz kommen mehr Schüler in den Genuss einer individuellen Betreuung.

Insgesamt bin ich zufrieden mit diesem halben Jahr an der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach und ich denke, dass ich den Schülern etwas mit auf den Weg geben konnte. Und auch ich habe profitiert und kann viel mitnehmen, falls ich wieder einmal vor einer Schulklasse stehen darf. Dies wird eher nicht im nächsten Schuljahr sein, denn von August bis Dezember werde ich meinen letzten Einsatz im Zivildienst absolvieren und habe dadurch keine Zeit für eine Teilzeitbeschäftigung. Ich möchte mich an dieser Stelle beim Team der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach herzlich für die Möglichkeit in dieser Form zu arbeiten und für die Unterstützung während dieser Zeit bedanken.


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