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Poetry Slam an der 2. Sek A
29.03.2012 21:31 (1615 x gelesen)

Die neue Generation Bühnendichter                                                       => Bilder

Ein Junge tritt entschlossen vor seine auf Stühlen und Boden sitzende Klassenka-meraden, zieht ein Textblatt aus seiner Hosentasche und erzählt eine Geschichte. Doch er liest nicht bloss monoton vor, wie man es vielleicht von Autorenlesungen her kennt, nein, er untermalt seinen Text mit einer Performance, passender Mimik und ausgesuchter Gestik. Als er geendet hat, applaudiert ihm sein Publikum amüsiert zu und begrüsst den nächsten Dichter auf der „Bühne“.  - Doch was genau geschieht hier eigentlich?

Diese Form von Literatur nennt sich „Poetry Slam“ und ist ein ursprünglich aus den USA stammender Dichterwettstreit. Dabei gibt es nur einige wenige Regeln: Die Dichter treten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an, haben für ihren Vortrag 5 Minuten Zeit und dürfen dabei keinerlei Hilfsmittel (Musik, Kostüme...) ver-wenden. Bewertet wird das Ganze von einer fachkundigen Jury aus dem Publikum, der Beste erhält am Schluss einen Preis.

Mit dieser modernen und lebendigen Form der Bühnenliteratur haben sich die beiden Schulklassen 2Aa und 2Ab in den letzten Wochen im Deutschunterricht auseinander-gesetzt. Zuerst haben sie gelernt, um was es beim Slam geht und woher er stammt. Anschliessend haben sie Textbeispiele von aktiven Bühnenpoeten/-poetinnen gehört, manchmal in Form von kurzen Filmsequenzen, denn die Performance will ja auch gesehen werden, manchmal auf CD. Danach haben sie selber geschrieben: Unter der Anleitung von Nino Seiler, eines aktiven Slam Poeten, haben sie sich in kurzen Schreibübungen in der Klasse und zu Hause ans Slamen herangetastet. Nach einigen Probevorträgen und Feedbackrunden hatten schliesslich alle einen eigenen Text vorzuweisen, den sie entweder alleine oder in Gruppen an den internen Klassenausscheidungen vortrugen.

Die 5 besten Poetinnen und Poeten der beiden Klassen traten anschliessend im grossen Finale, das am 21.3.2012 im Musikzimmer der Sekundarschule Obfelden stattfand,  gegeneinander an. Vor einem aufmerksamen und begeisterten Publikum aus Schülerinnen und Schülern und ihren Klassenlehrern präsentierten sie ihre Texte, deren Inhalt und Form sie frei gewählt und gestaltet hatten. Bewertet wurden sie von fünf ausgewählten Juroren aus dem Publikum. Nach neun spannenden Vorträgen, die sich um Alltägliches wie die Schule oder Klischees wie das Plapper-maul der Frauen und die tauben Ohren der Männer drehten, standen die beiden Gewinner fest: Valerio Natale und Dominik Nager holten mit ihrem Teamtext über den Montagmorgen aus der Sicht eines Lehrer sagenhafte 29 von 30 Punkten und gewannen damit die verdiente Flasche Rimuss sowie zwei Notizbücher, in die sie fortan ihre weiteren Wortkreationen schreiben können.

Aber nicht nur Valerio und Dominik haben mit ihrem Text überzeugt, sondern alle Schülerinnen und Schüler aus beiden Klassen haben in den letzten Wochen span-nende und anspruchsvolle Geschichten und Gedichte geschrieben. Deshalb galt der letzte Applaus des Finals auch ihnen: Sie, die vielleicht einmal die neue Generation der Bühnendichter bilden werden.





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